Über

Dies ist ein Witwen-Blog. Ich habe festgestellt, dass es davon nicht viele gibt. Deshalb dachte ich mir, ich schreibe jetzt selbst. Vorrangig um meine Gedanken loszuwerden, aber auch, um einen Einblick in das Leben einer verwitweten bzw. verwaisten Familie zu geben.

Über mich: Ich bin Jahrgang 1971, wohne in Hamburg, habe einen Sohn (Jahrgang 2002) und bin seit Mai 2015 verwitwet. Mein Mann Michael starb mit 42 Jahren völlig unerwartet an einer Herzerkrankung. Wir waren knapp 13 Jahre verheiratet.

Im August 2016 bin ich noch einmal Mutter geworden – ein großes Geschenk. Im Mai 2017 habe ich zum zweiten Mal geheiratet.

15 Gedanken zu “Über

  1. Karin Klebert

    Ich bin Jahrgang 1962, habe zwei erwachsene Kinder und lebe seit 11 Jahren in Neuseeland. Mein Mann ist am 29. August ploetzlich gestorben. Dein Blog hilft mir sehr. Danke.

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  2. Adriana

    Hallo,
    bin gerade zufällig auf Deinen Blog gestoßen
    Ich wünsche Dir und Deinen Liebsten ein schönes Weihnachtsfest.
    Das neue Jahr möge weniger schmerzhaft sein und die Wellen der Trauer mögen etwas flacher werden.
    Liebe Grüße

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  3. Angelina

    Mein Mann ist vor 14 Tagen gestorben und ich habe deinen Blog gerade an einem Stück gelesen, es hat mir so gut getan. Ich habe mich in ganz viel wiedergefunden. Vielen Dank für deine Texte.

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    1. Liebe Angelina,
      es tut mir sehr leid, dass Dein Mann vor Kurzem gestorben ist. Ich weiß, dass es nichts gibt, was wirklich tröstend ist. Aber sollte mein Blog Dir auf irgendeine Art und Weise helfen können, freut mich das sehr.
      Dir alles Gute und alle Liebe
      M.

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  4. Johanna Vogt

    Hallo!
    Ich möchte auch an Sie DANKE sagen, dass Sie diesen Blog schreiben. Ich habe ihn gestern endeckt und komplett gelesen.
    Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen und Ihrem Sohn und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.
    Gesucht habe ich nach diesem Thema, weil eine gute Bekannte bald ihren Mann verlieren wird. Er hat einen Hirntumor und vermutlich nicht mehr viel Zeit. Ich wollte einfach wissen, was in Menschen in solchen Extremsituationen vorgeht, denn ich möchte nicht eine von denen sein, die entweder mitleidig mit und über sie spricht oder sich sogar abwendet. Ich möchte gerne für sie da sein.
    Daher DANKE, für den Einblick in Ihr Seelenleben. Sie haben sehr viel Kraft aufgebracht und tun das noch.
    Und ich freue mich für Sie, dass neben all der Trauer auch wieder so viel Freude in ihr Leben zurück gekehrt ist.
    Herzliche Grüße Johanna

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    1. Liebe Johanna,
      vielen Dank für Ihre Worte. Ich habe hier angefangen zu schreiben, um einen Platz zu haben, an dem ich einfach mal alles loswerden kann. Wenn ich parallel auch noch anderen Menschen in irgendeiner Form mit meinen Gedanken helfen kann, freut mich das sehr.
      Ich wünsche Ihnen und Ihrer Freundin viel Kraft für die bevorstehende Zeit.
      Herzliche Grüße
      M.

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  5. judith

    Hallo, an alle die so gern die Welt an diesem einen bestimmten Tag anhalten möchten.
    Ich auch seit 9 Monaten, 2 Wochen und vier Tagen- Und jeden Sonntagabend sterbe ich immer wieder
    neu mit, wenn der Tsunami durch mein Herz tobt und auch das Gefühl von Liebe , die ins Leere geht und den Sog ins Nichts der es nicht besser macht. Ich finde hier vieles von mir wieder. Und ich freue mich für alle die dabei sind den Weg ins Leben wieder zu finden. Viel Kraft für alle in denen der Tsunami immer noch
    so stark wütet. Alles Liebe Judith

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  6. Susanne

    Hallo, ich bin Jahrgang 70 und habe vor knapp 2 Wochen meinen Mann verloren. Meine Kinder sind 8 und 18 jahre alt. Wir waren 19 Jahre verheiratet. Er ist einfach mitten aus dem Leben gerissen worden. Wie findet man einen Weg aus der Trauer heraus? Auch fuer meine Kinder ist es so schwierig. Das Umfeld versucht zu helfen, aber das hilft alles nichts.

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    1. Liebe Susanne, es tut mir sehr leid für Dich und Deine Kinder. Euer Verlust ist noch so unmittelbar. Den Weg aus der Trauer habe ich im Verlauf der Zeit gefunden. Es ist furchtbar, aber es dauert einfach seine Zeit. Am Anfang kann man m. E. nichts anderes tun als den Schmerz auszuhalten. Jeden Tag für sich nehmen. Schritt für Schritt in ein neues Leben gehen. Das ist unglaublich grausam, aber wir haben keine andere Wahl. Mir hat die Trauergruppe geholfen. Mein Sohn hat sich versucht abzulenken. Durch Schule, Spiele, Reisen. Haltet durch, der Moment wird kommen, an dem Du morgens feststellst, dass das Atmen ein klein wenig leichter fällt. Gib Dir Zeit. Herzliche Grüße

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